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Hurtigruten - die schönste Seereise der Welt: Teil 1 |
Veröffentlicht am 28.05.2005
Bergen – Startpunkt der Hurtigruten
Nach Ankunft des Zuges aus Oslo, bleibt nicht mehr viel Zeit, die Stadt zu
erkunden. Beim Bummel durch das Hanseviertel Bryggen, sieht man noch einige der
alten Häuser. Leider haben Brände das Viertel immer wieder zerstört. Das letzte
Feuer 1955 hat nur sechs der ursprünglichen Gebäude verschont. Liebevoll wurde
das Viertel aber wieder restauriert. Enge Gassen führen ins Gewirr der alten
Lagerhäuser. Tiefere Einblicke in das Leben der Hansezeit erhält man im Det
Hanseatiske Museum.
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Im 13.
Jahrhundert, als Bergen Hauptstadt war, ließ König Håkom Håkonson die
Håkonshalle erbauen. Schon fast verfallen, wurde die Halle ab 1841 restauriert.
Leider machte eine Munitionsexplosion auf einem Kriegschiff die Arbeit zunichte.
Wieder aufgebaut, dient sie heute Repräsentationszwecken, es finden auch
regelmäßig Konzerte statt. Nicht weit ist es zum Rosenkrantztårnet. Der Turm,
1562 erbaut, diente zum Schutz des Hafens. Zum Abschluss noch eine Fahrt mit der
Standseilbahn auf den Fløyen, dem Hausberg Bergens. Im Licht der
Nachmittagssonne genießt man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und den
Hafen.
Weitere Besichtigungspunkte: Stabskirche Fantoft Stavkirke, mit der Gondelbahn
auf den Ulriken, Bergens älteste Kirche Mariakirken, Troldhaugen: Haus des
Komponisten Grieg.
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Mit
der "Nordnorge" ins Reich der Mitternachtssonne
Gleich bei der Abfertigung merkt man, die Nordnorge ist ein Zwischending von
Kreuzfahrtschiff und öffentlichem Verkehrsmittel. Wohltuend ist die freundliche
Begrüßung und entspannte Atmosphäre an Bord. Ohne viel Aufwand werden die
Schlüssel ausgegeben, und man ist auf dem Weg zur Kabine. Das neue Zuhause ist
hell und modern. Das Gepäck sollte aber nicht zu voluminös sein. Erstens braucht
man keine große Garderobe und zweitens ist der Stauraum auch nicht dafür
ausgelegt. Kurze Zeit nach dem Einchecken legt die Nordnorge ab – Richtung
Norden, Richtung Mitternachtssonne.
Jugendstil und Geirangerfjord
In der Nacht und am frühen Morgen werden die kleinen Häfen Florø, Måloy und
Torvik angelaufen. Waren werden entladen, eingeladen – weiter geht´s. Ålesund,
der nächste Stopp, ist einer der größten Fischereihäfen Westnorwegens. Das
Schiff bleibt ungefähr drei Stunden im Hafen, genügend Zeit für einen Bummel.
Die Stadt rühmt sich ihrer vielen Jugendstilhäuser. Als 1904 über 1000 Häuser
niederbrannten, gab Kaiser Wilhelm II. , der häufig in der Stadt zu Gast war,
finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau. Obwohl der Aufstieg auf den
Aksla mühsam ist, 418 Stufen führen auf den Berg, lohnt sich die Mühe. Von hier
oben hat man einen sehr schönen Blick über die Stadt. Bleibt man im Ort, führt
der Weg am Wasser entlang. Vom Apotekertorget hat man die beste Aussicht auf die
vielen Fischkutter. Den Frauen der Fischer, zuständig für den Verkauf des
Fanges, hat man auf einem kleinen Platz ein Denkmal gesetzt. In der Kirkegata
stehen die meisten Holzhäuser, die den großen Brand überstanden haben. Im Museum
von Ålesund kann das Wissen über Jugendstil, Fischfang und Handwerk vertieft
werden. Originell ist der Nachbau eines alten Krämerladens. Damals kaufte man
etwas anders ein als heute in den Supermärkten.
Viele Gäste lassen es sich aber nicht nehmen, den Geirangerfjord zu besuchen. Im Sommer macht Hurtigruten auf der Nordreise regelmäßig einen Abstecher zum Fjord. Eine grandiose Landschaft wartet auf den Besucher. Die Kamera griffbereit steht man an Deck, genießt die frische Luft und die wundervollen Aussichten auf die steilen Felsen, Wasserfälle und schneebedeckten Bergspitzen.
Trondheim – Norwegens erste Hauptstadt
Der Sage nach, gründete der Wikingerkönig Olav Tryggvason 997 die Stadt Nidaros,
heute Trondheim. Von Ausgrabungen weiß man, dass die Siedlung ein wichtiges
Handelszentrum der Wikinger war. Im Dom, dem Wahrzeichen der Stadt, befindet
sich das Grab König Olav Haraldsson. Der Dom ist auch die Krönungskirche der
norwegischen Könige. Zwar hat man heutzutage auf die Krönung verzichtet, aber
das Königspaar wird im Dom eingesegnet. Aber auch das Weltliche kommt nicht zu
kurz. Dank der Universität hat die Stadt eine lebendige Kneipenszene. Überall
treffen sich die jungen Leute in den Cafés und Kneipen, schaffen so in der Stadt
eine lockere Stimmung.
Quelle: pairola-media (md) für affilian.de
» Lesen Sie hier auch den Teil 2 des Reiseberichts
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